Der neue Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen
Die neue Internetpräsenz der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen orientiert sich an aktuellen Webstandards, die konsequent umgesetzt wurden und ständig aktualisiert und angepasst werden.
Sollten Sie einen Fehler in unserer Seite finden - egal ob inhaltlich oder strukturell - dann bitten wir um kurze
Nachricht.
Vielen Dank!
Die Features der neuen Webpräsenz
Auf den ersten Blick mag die neue webseite der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen etwas "einfach" anmuten.
Sie beinhaltet aber einige Details, die sie als Produkt der web 2.0-Ära kennzeichnen. Dies sind:
- Konsequente Trennung von Inhalt und Layout durch Einsatz von CSS.
- Umsetzung der gesamten Seite in
Typo3 als aktuelles und zukunftsweisendes Content-Management-System. - Einsatz des
YAML-frameworks als Grundlage einer flexiblen Seitengestaltung. - Einsatz verschiedener Elemente zum Erreichen einer möglichst hohen Barrierearmut.
Einsatz von CSS
CSS ist aus dem modernen webdesign nicht mehr wegzudenken.
Wurden früher Layout-Angaben und Inhalt in einer Datei untergebracht, so wurde dies durch immer größere Inhaltsmengen und in immer kürzeren Abständen erfolgende updates und Änderungen für den webmaster zu einer schier unlösbaren Aufgabe.
Eine Trennung von Inhalt und Layout bringt hier Abhilfe. Die Gestaltung, das "Erscheinungsbild" der Seite wird in externen CSS-Dateien bestimmt, die dem Inhalt "übergestülpt" werden.
Der Inhalt kann also unabhängig vom Layout verändert und angepasst werden - er wird immer das gleiche Erscheinungsbild haben, so lange die CSS-Datei unverändert bleibt.
Immer das gleiche Erscheinungsbild?
Nein.
Die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen browser macht es unmöglich, die webseite auf allen Plattformen gleich aussehen zu lassen. Jeder browser interpretiert die Stile und Auszeichnungen einer webseite anders, so dass in besonderen CSS-Dateien eine Anpassung an die jeweiligen browser erforderlich ist, um ein einigermaßen gleiches Erscheinungsbild zu gewährleisten, bzw. überhaupt alle Inhalte angezeigt zu bekommen.
Vor allem ein browser - der aber derzeit noch der am meisten verbreitete ist - macht hier große Probleme und erfordert ständige Anpassungen der Cascading Stylesheets.
Wir haben unser Bestes gegeben, um auf allen Plattformen eine "ansehbare" Seite zu erhalten. Bewusst wurde vermieden, irgendwo zu schreiben, dass die Seite für den browser XYZ in einer bestimmten Auflösung optimiert ist, denn das würde einem anderen Grundsatz unserer Seite widersprechen.
Probieren Sie die Seite einfach auf Ihrem Standard-browser und anderen aus und wählen Sie die Plattform, mit der Sie am besten zurechtkommen.
TYPO3 als Content-Management-System
Ein weiterer Schritt in die Zukunft von webseiten ist der Einsatz sogenannter Content-Management-Systeme.
Eine Seite, deren Inhalt statisch ist - also immer unverändert bleibt - verliert nach dem ersten Besuch ihren Reiz.
Seiten, die oft Inhaltsänderungen erfahren, sind enorm schwer zu pflegen und zu warten, wenn die Änderungen direkt im Quelltext der einzelnen Seiten vorgenommen werden müssen.
WYSIWYG-Editoren bieten hier nur begrenzt Abhilfe, da auch hier die Seiten offline geändert und aktualisiert auf den Server übertragen werden.
Seit einigen Jahren etablieren sich aus dieser Problematik heraus sogenannte Content-Management-Systeme, die es den Betreibern von Webseiten ermöglichen, Inhalte direkt zu ändern; vielfach auch ohne HTML oder Programmierkenntnisse.
Aus der Vielzahl von CMS haben wir uns für TYPO3 entschieden.
Das war nicht zwangsläufig die einfachste Entscheidung, denn wer sich schon mal mit TYPO3 beschäftigt hat und als "Anfänger" zu stabilen Ergebnissen kommen möchte, weiss wovon wir reden.
Nachdem der Anfang aber einmal gemacht ist, bietet TYPO3 schier unerschöpfliche Möglichkeiten. Für uns zentrales Argument war jedoch, dass an einem TYPO3-basierten Projekt viele "Redakteure" auf ganz unterschiedlichen Level arbeiten können.
Die Spanne reicht dabei vom reinen "Frontend"-Editing, bei dem der Redakteur sich in die direkt sichtbaren Texte auf der Internetseite einloggt, bis hin zum Administrator, der hinter den Kulissen die Struktur der gesamten Webseite verwaltet und auch verändern kann. So bekommt jeder Mitarbeiter die Rechte, die er für seinen Aufgabenumfang braucht und mit denen er auch "umgehen" kann.
Ein weiterer Pluspunkt an TYPO3 ist, dass die Änderungen serverseitig erfolgen und sofort online sind. Das bedeutet, dass von jedem Ort mit Internetzugang an der Webseite gearbeitet werden kann. Dies ermöglicht absolut zeitnahe Updates der Seite, so dass Sie immer auf dem aktuellen Stand sind, was Ihre Feuerwehr Bietigheim-Bissingen betrifft.
Das YAML-Framework
Als perfekt für unsere Belange geeignet hat sich das YAML-Framework herausgestellt.
In Verbindung mit einem TYPO3-template von t3net.de stellt es die perfekte Grundlage für eine flexible und barrierearme Seitengestaltung dar.
YAML steht für "Yet Another Multicolumn Layout" und ist ein Rahmenkonstrukt, das aus einem Kopfbereich, einem Inhaltsbereich mit zwei oder drei Spalten und einem Fußbereich besteht. Dieser Rahmen, sowie die komplette Navigation sind konsequent CSS-basiert, so dass sie sich ideal für eine Anpassung an TYPO3 eignen.
Barrierearmut als Grundsatz
Wie in einem oberen Abschnitt schon angeführt, sieht unsere Seite evtl. sehr "einfach" oder auf den ersten Blick langweilig aus. Nirgends blinkt etwas, kein Flash-Intro, keine spannende Navigation mit Bildern.
Diese "Einfachheit" ist dem Prinzip der Barrierearmut geschuldet. (Wir unterscheiden bewusst zwischen "barrierefrei", was die wenigsten Seiten sind - auch wenn sie sich so nennen - und "barrierearm", einem Grundsatz unserer Webseite.)
Barrierefreiheit ist kein Modebegriff in der Internetwelt, sondern mittlerweile für Behörden des Bundes auf deren Internetpräsenzen gesetzlich vorgeschrieben.
Während der Begriff der Barrierefreiheit ursprünglich darauf begrenzt war, Menschen mit Behinderungen einen Zugang zur Webseite zu schaffen, so umfasst er heute doch einen wesentlich weiteren Bereich.
Jeder Seitenbesucher sollte von jedem Viewport aus bei jeder Verbindungsbandbreite das gleiche Informationsangebot zur Verfügung haben.
Dazu sind einige Grundvoraussetzungen der Webseite zu erfüllen:
- Die Seite muss textbasiert sein. Grafische Inhalte sind möglichst zu reduzieren, scheiden als Navigationselemente ganz aus und müssen - wenn sie anderweitig eingesetzt werden mit einem umfassenden Alternativtext für Screenreader versehen sein.
- "Tabbed browsing" ist durch entsprechenden Quellcode zu ermöglichen
- Der Seitenbesucher hat die Möglichkeit einer aktiven Schriftgrößenanpassung haben.
- Die Seite soll screenreaderfreundlichen Quelltext ausgeben, da der Quelltext "von oben nach unten" vorgelesen wird. In diesem Zusammenhang seien auch die Akronym- und Abkürzungsverweise genannt, die ein Akronym, bzw. eine Abkürzung dann erklären, wenn sie zum ersten Mal inhaltlich im Quelltext erscheint.
- Tabellen sollen auf wirklichen Tabelleninhalt beschränkt werden und
scheiden als Layoutelemente aus.
Die Umsetzung dieser Punkte hat zur aktuellen Seitengestaltung beigetragen. Viele Punkte sind bereits im TYPO3-template enthalten, einige wurden manuell ergänzt.
Weitergehende Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie unter:
www.einfachfueralle.de
