Überlandhilfe zum Bombenfund

H0 - Techn. Hilfeleistung

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Im Rahmen von Bauarbeiten wurde in der Ortsmitte von Großbottwar Reste einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Diese konnten zwischenzeitlich geborgen werden. Der vor Ort befindliche Kampfmittelbeseitigungsdienst BW hatte entschieden, die Reste außerhalb der Ortschaft an einer geeigneten Örtlichkeit unter sicheren Bedingungen zu sprengen. Hierzu wurde ein Gefahrenradius von 500 Metern um die Sprengörtlichkeit festgelegt. Betroffen von diesem Radius sind Teile des Ortsteils Lembach. 

Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen wurde zuerst mit dem Abrollbehälter-Tank des Landkreises alarmiert. Das Löschwasser wurde für die Befüllung eines Wasser-Pacs benötigt, welche bei der Zündung der Bombe die Wucht der Explosion eindämmen sollte.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Führungsgruppe Bietigheim-Bissingen alarmiert. Die Einsatzkräfte übernahmen die Einsatzabschnittsleitung "Evakuierung Lembach" und koordinierten die dortigen Maßnahmen.

Die Evakuierung des Bereichs war gegen 19:40 Uhr abgeschlossen. Nachdem der Polizeihubschrauber den Gefahrenbereich nochmals überfolgen hatte und sicherstellen konnte, dass sich keine Personen mehr in der Nähe der Sprengörtlichkeit befanden, wurde die 500 kg schwere Fliegerbombe gegen 22.50 Uhr erfolgreich gesprengt. Die Anwohner konnten anschließend wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Neben dem Kampfmittelbeseitigungsdienst waren die Feuerwehren aus Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Oberstenfeld, Großbottwar und zwei Drohnenführer der Feuerwehr Walheim vor Ort. Zudem waren mehrere Rettungskräfte sowie ein Notarzt eingesetzt. Für die polizeilichen Maßnahmen waren 14 Streifenfahrzeuge des Polizeipräsidium Ludwigsburg sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.