Dachstuhlbrand am Neujahrsmorgen

B4 - Gebäudebrand

Detailbild der Einsatzmeldung
Detailbild der Einsatzmeldung

Die Abteilung Bietigheim wurde am frühen Neujahrsmorgen erneut in die Etzlstraße alarmiert. Dort geriet aus bislang ungeklärten Gründen der Dachstuhl des Brandobjekts aus dem vorherigen Einsatz erneut in Brand. Nachdem deutlicher Feuerschein sichtbar war, wurde die Alarmstufe frühzeitig erhöht. So kam neben der zuständigen Abteilung Bietigheim auch die Abteilung Bissingen zum Einsatz. Die Feuerwehr Ludwigsburg unterstützte die Maßnahmen mit einer weiteren Drehleiter und dem Wechselladerfahrzeug Atemschutz. Die diensthabende Kreisbrandmeister machte sich ebenfalls ein Bild von der Lage.

Die Feuerwehrkräfte konnten mittels umfangreichem Innen- und Außenangriff ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern. Über die Drehleiter wurde ein Werfereinsatz durchgeführt. Im späteren Verlauf musste das Dach umfangreich geöffnet werden um alle Glutnester ausfindig zu machen. Hierbei kamen Einsatzkräfte unter Atemschutz mit Absturzsicherung zum Einsatz.

Das Gebäude ist im Moment nicht mehr bewohnbar. Mitarbeiter des Ordungsamtes kümmerten sich zusammen mit dem Roten Kreuz um die Unterbringung der Bewohner.

Die Abteilung Bietigheim verblieb mit einem Fahrzeug für eine Brandwache noch längere Zeit am Brandobjekt.

Polizeibericht:

In der Neujahrsnacht wurde von einer Anwohnerin gegen 01.30 Uhr ein Brand von mehreren Mülltonnen in der Etzelstrasse gemeldet. Durch zwei Anwohner wurde versucht, den Brand, welcher vermutlich aufgrund entsorgter Feuerwerkskörper entstanden war, mit einem Gartenschlauch zu löschen. Das Feuer breitete sich aber über die Fassade bis zum Dachstuhl aus und wurde von der Feuerwehr Bietigheim, welche mit vier Fahrzeugen und 22 Mann im Einsatz war, gelöscht. Gegen 06.18 Uhr wurde der Vollbrand des Dachstuhls gemeldet. Der Brand wurde von den Feuerwehren Bietigheim und Ludwigsburg, welche mit 59 Mann und 14 Fahrzeugen im Einsatz waren, gelöscht. Neben dem Kreisbrandmeister war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und sieben Mann vor Ort. Es wurde niemand verletzt. Das Gebäude, in welchem 17 Personen gemeldet sind, wurde durch den Brand unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner konnten anderweitig untergebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300.000 Euro.

Pressebericht:

LKZ