Fahrsicherheitstraining für Motorräder

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Fahrpraxis mit Leihmaschinen

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Theoretischer Unterricht

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Die Leihmaschinen für das Fahrsicherheitstraining.

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Instruktor bei der Einweisung

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Es kann los gehen.

Die vielfältigen Aufgaben im Bereich der Feuerwehren lassen sich ohne spezielle Einsatzfahrzeuge nicht bewältigen. Die Fahrer sind häufig extremen und anspruchsvollen Verkehrssituationen ausgesetzt. Um auch in schwierigen Situationen richtig zu reagieren, absolvierten 12 Mitglieder der Kradstaffel der Feuerwehr Bietigheim-Bissingen ein Fahrsicherheitstraining für Motorräder bei BMW. Das 130 Hektar große Gelände der Driving Academy auf einem ehemaligen Flugplatz bei Maisach, rund 30 Kilometer westlich von München, bot die perfekte Grundlage, um Motorräder in verschiedensten Fahrbereichen ausgiebig zu testen.

Das Training startete  mit einem theoretischen Teil, bei dem neben der richtigen Sitzposition und der optimalen Kurvenlinie auch die Technik der Motorräder erklärt wurde. Die beiden Ausbilder, einer selbst Mitglied einer Feuerwehr, erklärten den Lehrstoff sehr anschaulich und machten alles in allem einen sehr kompetenten Eindruck.

Nach Übernahme der Leihmaschinen ging es dann zum praktischen Teil auf die Startbahn des ehemaligen Flugplatzes. Insgesamt standen über 20 Fahrübungen auf dem Programm, die die Fahrer langsam an den jeweiligen Grenzbereich heranführen sollten. Vom zaghaften Bremsen mit dem Vorderrad in der Kurve, bis zum kompletten Einsatzes des Schräglagen-ABS war alles dabei. Beeindruckend war auch zu erleben, wie sich ein Motorrad bei einer Vollbremsung aus 120 km/h verhält. Hier zeigte sich, dass die heutige Technik den Fahrer sehr gut unterstützt und das Fahren insgesamt sicherer macht.

Ein rundum gelungener Tag! Jeder Teilnehmer, vom wenig erfahrenen Fahrer bis zum „alten Hasen", der schon seit 35 Jahren auf dem Motorrad sitzt, konnte am Ende des Tages neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. Alles in allem - da waren sich alle Teilnehmer einig - hat dieses Sicherheitstraining einen enormen Beitrag geleistet, um auch in Zukunft sicher am Einsatzort anzukommen. Einzig die 38 Grad Lufttemperatur sorgten doch für die ein oder andere Schweißperle :-)