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H1.5 - Tragehilfe RD

Verunglückte Person in den Weinbergen / Rettung aus der Luft

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Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen wurde zu einer Tragehilfe in die Bietigheimer Weinberge alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich in der Verlängerung der Bergstraße in einem für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen nicht zugänglichen Steillagengebiet.

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst übernhamen die Einsatzkräfte der Feuerwehr zunächst die Versorgung und Betreuung der verletzten Person. Alle notwendigen Einsatzmittel mussten zu Fuß an die Einsatzstelle verbracht werden. Aufgrund der schwierigen Zugägnlichkeit alarmierte die Leitstelle zusätzlich die Bergwacht Unterland sowie den an der Luftrettungsstation Freibug stationierten Rettungshubschrauber "Christoph 54", der über eine Rettungswinde verfügt.

Der Hubschrauber setzte zunächst einen Notarzt mittels Rettungswinde direkt an der Einsatzstelle ab. Anschließend wurde die Patientin gemeinsam durch Rettungsdienst, Feuerwehr und Bergwacht weiter medizinisch versorgt und für den Lufttransport vorbereitet. Nach erfolgreicher Vorbereitung konnte die Frau mithilfe der Rettungswinde aus dem Weinberg aufgenommen werden. Anschließend wurde sie außen am Hubschrauber gesichert direkt in das Krankenhaus Bietigheim-Bissingen transportiert. Dort kam die erst im April wieder in Betrieb genommene Hubschrauberlandestelle zum Einsatz, die eine schnelle und patientenschonende Luftrettung in die Klinik ermöglicht.

Die Kombination aus Windenrettung und anschließendem Direkttransport zum Krankenhaus ermöglichte eine besonders schnelle und schonende Rettung der Patientin.

Der Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die enge Zusammenarbeit verschiedener Rettungsorganisationen bei Einsätzen in schwierigem Gelände ist. Durch das professionelle Zusammenwirken von Rettungsdienst, Bergwacht Unterland, der Besatzung von „Christoph 54“ und der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen konnte die Patientin schnell und schonend gerettet werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit.

Eingesetzte Fahrzeuge:
1/11    1/44

Bericht:
Stuttgarter Zeitung